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Publikations-Nummer:
125/2003-BIA
Autor:
Sefrin, H.; Kiechle, A.; Walker, G.; Zielasko, W.; Freiler, C.; Thomas, F.; Palm, I.; Eisenblätter, G.; Stäbler, D.; Breuer, D.; Lichtenstein, N.; Quellmalz, K.; Rocker, M.; Wolf, M.; Tigler, A.
Titel:
Bestimmung und Beurteilung von Emissionen bei der spanenden Metallbearbeitung mit Minimalmengenschmierung
Quelle:
Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 63 (2003) Nr. 10, S. 417-424, 13 Lit., 5 Tab., 10 Abb. (Sprache:D)
Kurzfassung
In einem Projekt unter Leitung der Süddeutschen Metall-Berufsgenossenschaft in Zusammenarbeit mit Schmierstoffherstellern und Industrieunternehmen sowie mit Unterstützung des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz - BIA wurden Emissionen bei der Metallbearbeitung unter Einsatz der Minimalmengenschmierung (MMS) untersucht. Insbesondere die Entstehung von Spalt- und Pyrolyseprodukten war von Interesse. Zur Ermittlung eventuell auftretender Gefahrstoffe wurde eine Reihe von Schmierstoffen im Labor getestet. Auf einem Spindelprüfstand wurden die entstehenden Emissionen unter Variation der Schnittparameter sowie der Werkstoffe (Stahl-, Alu- und Gusswerkstoffe) ermittelt. Die Konzentration von Pyrolyseprodukten im Prüfstand konnte bei allen Versuchen als sehr gering eingestuft werden. Formaldehyd lag im Arbeitsraum an der Entstehungsstelle lediglich in Spuren vor. Insgesamt zeigte sich, dass zur emissionsarmen Metallbearbeitung mit MMS die richtige Auswahl des Schmierstoffes von entscheidender Bedeutung ist. Synthetische Esteröle und Fettalkohole mit hoher Viskosität, geringer Verdampfung, hohem Flammpunkt sowie toxikologischer Unbedenklichkeit haben sich in der Praxis besonders bewährt.
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