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Komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische sind Arbeitsstoffe mit hohen Produktions- bzw. Verwendungsmengen. Die Beurteilung entsprechender Arbeitsplätze scheiterte in der Vergangenheit in vielen Fällen daran, daß keine Luftgrenzwerte für diese Gemische vorlagen, weil die toxikologische Herleitung von Grenzwerten aufgrund der großen Palette denkbarer Zusammensetzungen praktisch nicht möglich ist.
Der Ausschuß für Gefahrstoffe (AGS) sah daher die Notwendigkeit, ein Gesamtkonzept für "Luftgrenzwerte für komplexe kohlenwasserstoffhaltige Gemische" zu erarbeiten, das aus vier Teilen besteht. Teil 2 dieses Konzeptes, das eine überarbeitete Form der TRGS 404 darstellt, wird mit den wichtigsten Aussagen des Begründungspapiers in dem Beitrag erläutert.
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