Publikations-Nummer:   010/1995-BIA
Autor:   Nies, E.
Titel:   In-vitro-Verfahren als Beitrag zur Abschätzung des Mineralfaser-Krebsrisikos
Quelle:   Staub - Reinhaltung der Luft 55 (1995) Nr. 1, S. 1-6, 45 Lit. (Sprache:D)
Kurzfassung
Das weite Spektrum technisch einsetzbarer Mineralfasern und deren Wirkungsprofil verlangt eine differenzierte Beurteilung der Gefährdung, die von den einzelnen Produkten ausgeht. Zur Vermeidung von Tierexperimenten wurden Strategien entwickelt, die unter Anwendung von "Reagenzglas Tests" zu einer Lösung dieser Aufgabe beitragen sollen. Der Artikel beschreibt kurz das Schicksal eingeatmeter Partikeln in der menschlichen Lunge und stellt einige Hypothesen zur Verursachung von faserbedingten Tumoren zusammen. Es werden die Grundlagen gängiger In-vitro-Modelle zum Nachweis gentoxischer Wirkungen und des oxidativen Gefährdungspotentials sowie Methoden zur Abschätzung der Löslichkeit von Fasern in biologischen Medien erläutert. Die Brauchbarkeit der unterschiedlichen Testsysteme für eine Beurteilung des Mineralfaser-Krebsrisikos wird diskutiert.

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