Publikations-Nummer:   083/2020-BGIA
Autor:   Emmel, C.; Monsé, C.; Vossen, K.
Titel:   Direktanzeigende Messgeräte: Anspruch und Wirklichkeit - ein Diskussionspapier
Quelle:   Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 80 (2020) Nr. 10, S. 385-389 (Sprache:D)
Kurzfassung
Seit vielen Jahren erfreuen sich direktanzeigende Messgeräte wachsender Beliebtheit. Dies liegt an einer vordergründig einfachen Bedienung und der fort­währenden Miniaturisierung vieler Geräte, die es erlaubt, sie ohne Bewegungseinschränkung an der Person zu tragen. Kon­tinuierliche Aufzeichnungen ermöglichen die Beurteilung zeitli­cher Konzentrationsverläufe und Expositionsspitzen - sei es als Warngerät, um rechtzeitig schädliche Gefahrstoffkonzentratio­nen anzuzeigen, oder als Messgerät zur Ermittlung und Doku­mentation der Exposition. Gerade in den letzten Jahren haben direktanzeigende Messgeräte - unter anderem aufgrund der aktuellen Diskussion zu Motorabgasen - weiter an Bedeutung gewonnen. Teilweise werden bereits während der Messung Werte für mehrere Gefahrstoffe geliefert, die auf den ersten Blick akkurat und valide erscheinen. Gleichzeitig ist festzustel­len, dass bisher so gut wie keine Verfahren mit direktanzeigen­ den Messgeräten empfohlen wurden und sie oft als Verfahren in der Erprobung bezeichnet werden. Woran liegt das? Die Hin­tergründe dieser Einschränkungen und Ansätze zur Problemlö­sung werden im Folgenden für direktaozeigende Messungen von Gasen und Dämpfen beschrieben.

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