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Wirken höhere Temperaturen, wie sie beispielsweise beim Schweißen oder Brennen von kunststoffummantelten Rohren auftreten, auf Kunststoffe ein, ist mit der Bildung flüchtiger Zersetzungsprodukte (Pyrolyseprodukte) zu rechnen. Dadurch können Gefahrstoffe in die Luft am Arbeitsplatz gelangen und möglicherweise zu einer Gefährdung der dort Beschäftigten führen. Die Ermittlung der tatsächlichen Gefährdung ist in solchen Fällen schwierig, da häufig nicht bekannt ist, welche Gefahrstoffe im Einzelfall freigesetzt werden. Anhand experimenteller Untersuchungen konnten im Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitssicherheit - BIA für eine Vielzahl von Kunststoffen flüchtige Zersetzungsprodukte ermittelt werden, die als Leitkomponenten für die Beurteilung einer möglichen Gefährdung am Arbeitsplatz dienen können. |